Heute wurde der Start der Deutschen Verwaltungscloud (DVC) auf dem IT-Planungsratskongress in Hannover offiziell verkündet. Die DVC ist ein zentrales politisches Projekt für die Cloud-Transformation der Verwaltung. Ziel ist es, digitale Souveränität zu gewährleisten, die Beschaffung zu erleichtern und innovative IT-Lösungen für Bund, Länder und Kommunen bundesweit über ein gemeinsames Self-Service-Portal bereitzustellen.
Dataport nimmt im Vorhaben DVC eine zentrale Rolle ein. So hat Dataport den Vorsitz im Architekturboard inne, das die Standards für die DVC auf Basis der Grundschutzvorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gestaltet. Darüber hinaus entwickelte Dataport gemeinsam mit Govdigital und weiteren öffentlichen IT-Dienstleistern das Cloud-Service-Portal (CSP). Das CSP ist zentraler Baustein der DVC und wird im TÜV-geprüften und auf Basis des IT-Grundschutzes des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) zertifizierten Rechenzentrum von Dataport betrieben.
Mit der Einrichtung des bundesweiten Self-Service-Portals für Verwaltungen können Cloud-Produkte wie Software-, Plattform- oder Infrastruktur-Services rechtssicher und automatisiert beschafft werden. Damit die Bestellung „per Mausklick“ funktioniert, entwickelt Dataport die Grundlagen für die automatisierte Bereitstellung von Standardprodukten. Zudem investiert Dataport verstärkt in die Qualifizierung seiner Mitarbeiter*innen für die cloud-native Softwareentwicklung.
Ab April wird die DVC ein Produkt der Föderalen IT-Kooperation (Fitko). Bereits seit Herbst 2024 betrieb die Genossenschaft Govdigital, der Zusammenschluss öffentlicher IT-Dienstleister in Deutschland, das Cloud-Service-Portal der DVC im Auftrag der Fitko im Pilotbetrieb.
Zum offiziellen Start der DVC stellt Dataport insgesamt acht Softwarelösungen, Plattform- und Infrastrukturservices bereit, mindestens 15 sollen es bis Jahresende werden. Darüber hinaus verantwortet Dataport auch weiterhin den Betrieb der DVC.
Pressemitteilung des IT-Planungsrats zum Start der Deutschen Verwaltungscloud