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Künstliche Intelligenz KI ist die Zukunft der öffentlichen Verwaltung

Aufgrund des demografischen Wandels fehlen dem öffentlichen Sektor bereits heute über 500.000 Beschäftigte. Schätzungen zufolge könnte sich diese Zahl bis 2030 nahezu verdoppeln. Um diese Herausforderung zu meistern, sind neue Ansätze erforderlich. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) ist einer davon. Mit KI lassen sich Aufgaben automatisieren, Entscheidungen vorbereiten und Mitarbeitende entlasten. KI-Anwendungen sind in der öffentlichen Verwaltung zwar heute schon nicht mehr wegzudenken, ihr Potenzial ist aber noch lange nicht ausgeschöpft.

Warum braucht die öffentliche Verwaltung KI?

In den kommenden Jahren wird die Verwaltung an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit stoßen. Angesichts des demografischen Wandels fehlt Fachpersonal. Zudem stellt die Digitalisierung immer neue Anforderungen an den öffentlichen Sektor.

Die Bürger*innen wünschen sich einfache, moderne und nutzerfreundliche Services von ihrer Verwaltung: 66 Prozent erwarten, dass sie Verwaltungsleistungen einfach und bequem online nutzen können, so wie sie es von Unternehmen und Dienstleistern gewohnt sind. Das geht aus dem eGovernment-Monitor 2025 hervor. Demnach sieht die Mehrheit der Deutschen ihre Erwartungen an eine moderne digitale Verwaltung noch nicht erfüllt. Das sei auch ein Grund dafür, dass sich immer mehr Menschen vom Staat abwenden. Dieser Vertrauensverlust kann eine Gefahr für die Demokratie darstellen.

Um die Zuversicht und das Vertrauen der Bürger*innen zu stärken, muss die öffentliche Verwaltung leistungsfähiger werden. Der Einsatz von sicheren KI-Anwendungen ist dabei unverzichtbar.


Wie die Verwaltung KI nutzt

KI-Anwendungen kommen bereits in vielen Bereichen der Verwaltung zum Einsatz. Mithilfe generativer KI können Routineaufgaben automatisiert und Mitarbeitende bei der Bearbeitung von Texten, Dokumenten und Anfragen entlastet werden.

Generative KI

Ein bekanntes Beispiel ist der KI-Assistent LLMoin, der von Dataport und der Freien und Hansestadt Hamburg entwickelt wurde und inzwischen von mehreren Bundesländern nachgenutzt wird. LLMoin kann unter anderem Texte zusammenfassen, bestimmte Inhalte aus verschiedenen Dokumenten heraussuchen, vollständige Texte, beispielsweise Beschlussvorlagen oder E-Mails, schreiben und als Chatpartner Fragen beantworten. Generative KI entlastet die Verwaltung auch in Form von Chatbots, die Fragen von Bürger*innen beantworten oder ihnen bei der Antragstellung helfen.

Intelligente Dokumentenverarbeitung

Andere KI-Anwendungen entlasten die öffentliche Verwaltung, indem sie Dokumente automatisiert verarbeiten und auswerten. Die sogenannte intelligente Dokumentenverarbeitung erkennt und sortiert eingehende Unterlagen oder E-Mails, extrahiert relevante Informationen und leitet sie direkt an die zuständigen Stellen weiter. Das ist besonders hilfreich bei Funktionspostfächern. Beschäftigte gewinnen so Zeit für anspruchsvollere Tätigkeiten, während die Bürger*innen sich über eine schnelle und fehlerfreie Bearbeitung freuen können.

RPA

Ein weiteres Anwendungsgebiet ist Robotic Process Automation (RPA). Hierbei werden repetitive, regelbasierte Prozesse automatisiert. Sogenannte RPA-Bots ahmen menschliches Verhalten am Computer nach. Sie öffnen und speichern beispielsweise E-Mail-Anhänge und übertragen darin die enthaltenen Daten in ein anderes System.

In Zukunft wird KI in der öffentlichen Verwaltung kaum mehr wegzudenken sein.

Unser CredoKI hilft – Menschen entscheiden

KI entfaltet ihr volles Potenzial nur dann, wenn sie verantwortungsvoll und transparent eingesetzt wird. Denn: KI ist nicht unfehlbar. Der Mensch muss in automatisierte Entscheidungsprozesse immer eingebunden sein.

Ein KI-Assistent, der auf einem Large Language Model (LLM) basiert, kann zum Beispiel mögliche Entscheidungswege generieren. Der Mensch prüft diese Vorschläge und trifft eine informierte Entscheidung – wobei die Person stets ihr Wissen und Urteilsvermögen nutzt. Ebenso verhält es sich mit RPA. Auch hier bleibt der Mensch die Kontrollinstanz und kann bei Bedarf eingreifen. So sind die Qualität und die Sicherheit der Verwaltungsprozesse jederzeit gewährleistet.

Als verlässlicher Partner für die Verwaltung bietet Dataport die zentrale Anlaufstelle für die ganzheitliche Realisierung von KI-Projekten.

data[port]ai: Sicher und souverän für KI in der Verwaltung

Für den Einsatz von KI benötigt die Verwaltung verlässliche Partner, die sowohl das Fachwissen besitzen, als auch die technologische Infrastruktur bereitstellen. Aus diesem Grund baut Dataport mit Unterstützung seiner Trägerländer sein KI-Angebot data[port]ai kontinuierlich weiter aus. Dort werden sämtliche Produkte, Lösungen, Infrastrukturkomponenten und die hauseigene KI-Plattform gebündelt.

Der Ansatz der Plattform besteht darin, standardisierte KI-Services wie Model-Serving und Werkzeuge bereitzustellen, mit denen Fachverfahren und digitale Anwendungen modular um KI-Funktionen erweitert werden können. Sicher, souverän und zuverlässig. Über ein Baukastenprinzip können bestehende Komponenten kombiniert und neue Lösungen schnell umgesetzt werden – in einer sicheren Umgebung und auf Basis vorgefertigter Tools. 

Unsere Kund*innen profitieren  von unserem fundierten Wissen und unseren vielfältigen Erfahrungen bei der Entwicklung und beim Einsatz von KI-Tools in Ämtern und Behörden. Das Wissen und die Erfahrung wird durch ein spezialisiertes KI-Ökosystem ergänzt, bestehend aus Start-Ups und Unternehmen aus dem öffentlichen und privaten Sektor, um unseren Kunden die KI-Lösung zu bieten, die sie wirklich brauchen. 

Unsere KI-Lösungen für die öffentliche Verwaltung

  • dChatbot kann Bürgeranfragen automatisiert bearbeiten.

  • Bildbasierte Objekterkennung ermöglicht die Analyse visueller Daten. Ein Beispiel ist das Projekt BOLKI zur Überwachung des Zustands von Seegras in der Nordsee.

  • Der KI-Assistent für Text- und Rechercheaufgaben LLMoin  unterstützt Verwaltungsmitarbeitende beim Schreiben und Strukturieren von Texten.

  • Robotic Process Automation erledigt wiederkehrende Standardaufgaben, wie das Ausfüllen von Anträgen.

  • Im Justizumfeld hilft KI bei richterlichen Entscheidungsfindungen in Asylverfahren.

  • Der KI-gestützte Transkriptionsservice dSprachKI ermöglicht die Umwandlung gesprochener Sprache in Text und die Bearbeitung vorhandener Transkripte

  • Computer Vision sichtet, vergleicht und erfasst Bilder automatisch und liefert so Wissen für Verwaltungen, Forschung und Unternehmen.

  • Natural Language Processing (NLP) unterstützt Sie dabei, sprachbasierte Prozesse zu automatisieren.

Wir helfen Ihnen bei Ihrem KI-Vorhaben

Mit einem ganzheitlichen Ansatz finden wir für jedes Projekt die optimale Lösung. Wir verfügen über die Expertise, die Lösungen und die Technologie – von der strategischen Beratung über die Identifikation passender Anwendungsfälle bis hin zu Implementierung und den Betrieb. Wie begleiten ihr Vorhaben von der Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung.

Beratung, Strategie oder Betrieb: Entdecken Sie unsere Dienstleistungen

Eigenes Rechenzentrum bietet höchste Sicherheit

KI-Anwendungen von Dataport können je nach Schutzbedarf im eigenen, BSI-zertifizierten Rechenzentrum in Deutschland oder in einer souveränen Cloud-Umgebungen in Europa betrieben werden. Damit stellen wir sicher, dass besonders sensible Daten nach den höchsten Sicherheits- und Compliance-Standards geschützt und nur nach den strengen Vorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verarbeitet werden. Abhängig vom Anwendungsfall ist es grundsätzlich möglich, dass Lösungen auch flexibel und wirtschaftlich aus der Cloud bereitgestellt werden. Somit überlassen wir unseren Kunden die Wahl, wie und wo ihre KI-Anwendungen betrieben werden – immer passend zu den individuellen Anforderungen und gesetzlichen Vorgaben. Denn nur wer selbst bestimmt entscheiden kann, ist auch digital souverän.

Interview mit Martin Otto (Dataport) und Elisa Krebs (IBM) dSprachKI – eine gemeinsame Entwicklung von Dataport und IBM

Mit dSprachKI wird das Protokollieren in Gerichten und Behörden einfacher denn je. Das gemeinsam von Dataport und IBM entwickelte Transkriptionstool entstand in Rekordzeit: Von der ersten Idee bis zum BSI-zertifizierten KI-Produkt für den sicheren Einsatz in Justiz und Verwaltung vergingen nur wenige Wochen. Möglich machte das eine partnerschaftliche Zusammenarbeit – und ein gemeinsames Ziel.

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Das Entwicklerteam von Dataport und IBM bei der Arbeit.
Das Entwicklerteam von Dataport und IBM bei der Arbeit.

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